Das Wunder von Stadeln???

Das Wunder von Stadeln???

MTV Stadeln Fürth : HBC Nürnberg mB – 30:30 (14:14)

Es war das erwartet spannende und bis zur Schlußsirene hart umkämpfte Derby in der Stadelner Hans-Sachs-Halle, in dem beide Teams auf wichtige Spieler verzichten mussten und mit etlichen angeschlagenen Akteuren in die Partie gingen.

Daß die Begegnung so dramatisch verlaufen würde, war jedoch nicht vorherzusehen.

Das Spiel begann mit Vorteilen für den HBC, wobei bereits in der Anfangsphase zu erkennen war, daß den Nürnbergern viel zu viele unnötige technische Fehler unterliefen und man mit reichlich Großchancen viel zu sorglos umging.

Dies nutzten die Gastgeber in Überzahl, verkürzten und glichen aus, was dazu führte, daß es in der Folgezeit immer knapp stand und die Führungen hin und her wechselten.

Da sich Mitte der zweiten Hälfte die Fehlwürfe auf Seiten des HBC extrem häuften und dies die sehr geradlinig agierenden Gastgeber ausnutzten, lag der Handball Club Nürnberg gut zweieinhalb Minuten vor Spielende noch mit vier Toren zurück. Das „Ding“ war also eigentlich gelaufen…

Doch extreme personelle und taktische Umstellungen sowie eine famose Moral und unbändiger Kampfgeist bei den Gästen ermöglichte ihnen kurz vor Spielende den niemals mehr für möglich gehaltenen Ausgleich – und das teilweise sogar in Unterzahl. Danach hatte Stadeln noch den letzten Angriff – ein Spieler konnte sich freilaufen, netzte ein, hatte jedoch knapp übertreten, so daß der Treffer nicht anerkannt wurde.

Eine überaus spannende Begegnung, die nichts für schwache Nerven war, endete also unentschieden.

Jetzt hat der HBC Nürnberg knapp drei Wochen Pause, in der sich die angeschlagenen Spieler (hoffentlich) wieder regenerieren können, um dann in Michelfeld beim Tabellenletzten (den man, wie das Vorrundenspiel gezeigt hat, auf gar keinen Fall unterschätzen darf) wieder ordentlich Gas zu geben.

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