Missglückter Saisonstart gegen den Aufsteiger

Missglückter Saisonstart gegen den Aufsteiger

HBC Damen II vs. TSV Weißenburg 21:23 (9:13)

Mit der vergangenen Spielzeit waren die Damen II nur bedingt zufrieden, spielte man doch gegen den Abstieg, anstatt sich frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Um es diesmal nicht erneut unnötig spannend zu machen, wollte man mit einer intensiven und umfassenden Vorbereitung den Grundstein für eine souveräne Saison legen. Das stand allerdings von Beginn an unter einem schwierigen Stern. Die Suche nach einem neuen Coach verlief deutlich komplizierter als geplant, im Zuge dessen die Zeit für eine gemeinsame Vorbereitung immer kürzer wurde. Zudem verzeichnete man diverse Abgänge, sodass der Kader aktuell relativ dünn ausfällt. Beim ersten Spiel kamen weitere Ausfälle hinzu, und auch an der Trainerfront musste kurzfristig umdisponiert werden. (Vielen Dank an unsere Aushilfscoaches!) Alles in allem schwierige Herausforderungen zum Saisonstart – davon wollten sich die HBC-Damen jedoch nicht unterkriegen lassen und dem Aufsteiger aus Weißenburg gleich zu Beginn zeigen, dass in der BOL ein anderer Wind weht. 

Das gelang allerdings nur bedingt gut: Den besseren Start erwischten die Gäste und gingen gleich mit drei Toren in Führung (1:4). Dann kam auch der HBC besser ins Spiel und arbeitete sich Tor für Tor zum 5:5-Ausgleich (13. Minute) heran. Die Partie zu drehen gelang hingegen nicht – der TSV ging immer wieder in Führung. Der HBC blieb aber stets in Schlagdistanz und konnte wiederholt ausgleichen (8:8, 25. Minute).

Gegen Ende der ersten Halbzeit ließ die Konzentration der Damen II bedingt durch die ausgedünnte Wechselbank nach, sodass sich die Gäste erstmals mit vier Toren absetzen konnten. Entsprechend ging es beim Stand von 9:13 in die Pause. Diese tat offenbar gut, der HBC verkürzte den Rückstand in den ersten Minuten der zweiten Hälfte unmittelbar wieder auf bis ein Tor (12:13, 36. Minute). Dann waren allerdings auch die Weißenburgerinnen zurück aus der Halbzeit und verhinderten den Ausgleich. Stattdessen bauten sie ihre Führung sogar erneut leicht auf zwei Tore aus. Diesen Vorsprung verteidigten sie über die gesamten zweiten dreißig Minuten hinweg.

Auch die rote Karte nach einem Gegenstoß-Foul für die wurfstärkste Spielerin der Gäste wussten diese zu kompensieren. Zwar nahmen die Gastgeberinnen nochmal alle Kräfte zusammen, sodass es in den Schlussminuten beim Stand von (21:22) nochmal eng wurde, doch letztendlich hielten die Gäste die Führung bis zum Abpfiff fest.

Es spielten: Neuwerth (1), Rasch, Täuber (2/1), von Rützen (3), Spychala (3), Henneberger (7), Reubel (1), Hertel (4/1), Walther (TW)

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